• Katja, Martin-Nikolaus und Adrian-Pierre - Rollstuhlpiloten
    Mar 30 2025

    Man müsste mal...ab und an alte, gehbehinderte Leute an die frische Luft schieben!

    Adrian Pierre Bülow ist 17 Jahre alt und er ist bereits „Pilot“. Im Dienst als „Pilot“ trägt Adrian genauso wie rund 20 seiner Mitschülerinnen und Mitschüler seine hellblaue Warnweste mit dem Logo der „Rollstuhlpiloten“. Die Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens-Schule begleiten Menschen mit Gehbehinderungen in ihren Rollstühlen. Darum nennen sie sich „Rollstuhlpiloten“.

    Martin-Nikolaus Meyn und seine Frau Katja Waldow gehören zu den Initiatoren der „Rollstuhlpiloten“. Während des Besuchs in einer Schweriner Pflegeeinrichtung beobachtet Katja Waldow, dass es trotz guter Betreuung hier ein Problem gibt. Eine Familienangehörige lebt dort und ist auf den Rollstuhl angewiesen. „Bei schönem Wetter möchten die Menschen gerne raus an die frische Luft. Dies können die Heime nicht bieten, da jeder Rollstuhl ja eine Begleitperson braucht. Und das kann das Pflegepersonal neben all seinen anderen Aufgaben einfach nicht leisten“, beschreibt sie den Moment, in dem ihr klar wurde: hier müsste man mal etwas machen!

    Gemeinsam mit ein paar Gleichgesinnten gründen Meyn und Waldow den Verein “Nachbarschaftshilfe Schwerin e.V.” und starten ihr Vorhaben im Sommer 2024. Mit Unterstützung und Beteiligung der Leiterin der Werner-von-Siemens-Schule und den Schulsozialarbeitern stellen Martin-Nikolaus Meyn und Katja Waldow ihre Idee den Schülerinnen und Schülern vor, die sich im Rahmen eines Wahlpflichtkurse zum Mitmachen entscheiden.

    Was haben nun Rollstuhlpilot Adrian Pierre Bülow und seine Mitschülerinnen und Mitschüler von ihrem ehrenamtlichen Engagement? Welche Voraussetzungen müssen für die Mitwirkung erfüllt sein? Eindrücke von ihrem Engagement und Antworten auf diese und auch noch die eine oder andere Frage mehr hört Ihr von unseren drei Gästen in dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 10. März 2025 aufgenommen.

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    34 mins
  • David Kramer - Wer steht da auf der Bühne?
    Mar 16 2025

    Man müsste mal … mehr aufeinander zugehen und miteinander lachen!

    David Kramer ist gelernter Schauspieler. Er ist ein Mann für die Bühne. Und da steht er auch. Mal in Weimar, mal in Potsdam, in Schwerin oder anderswo. Und David Kramer ist ein Freund vom Martin Neuhaus und Carsten Stotco, den Initiatoren und Machern des Schweriner Musikklub. Die Zwei waren bereits 2022 bei uns zu Gast.

    David Kramer suchte nach etwas, dass es noch nicht gibt und eine Ergänzung zum etablierten Angebot bildet. Bereits im letzten Jahr geht er dienstags am Rande der Konzerte auf und hinter die Bühne und beginnt damit, einige Musikerinnen und Musiker zu interviewen. In kurzen Videos habe ich dann wenige Tage nach den Auftritten die Menschen mal aus einer anderen Perspektive auf unserem Instagram-Kanal vorgestellt“, so Kramer.

    Im Winter ist im auf dem Altstädtischen Markt monatelang Sendepause. Nun nutzt David Kramer diesen Zeitraum für Gespräche mit und Aufnahmen von Künstlerinnen und Künstlern und stellt diese den Fans des Musikklub im Internet vor.

    Und so sucht David Kramer nun in Schwerin und drum herum Menschen, die mit Leidenschaft Musik machen.
    Ihnen verschafft Kramer mit seinen Videos eine Plattform, während der Markt in Schwerin noch im Winterschlaf ist.

    Wer das alles und noch das eine oder andere mehr über die Aktivitäten von David Kramer wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 3. März 2025 aufgenommen.

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    32 mins
  • "Michael" - Anonyme Alkoholiker
    Mar 2 2025

    Man müsste mal … ein selbstbestimmtes Leben führen!

    „Mein Leben wurde vom Alkohol bestimmt. Und das über viele Jahre!“, sagt Michael, der hier keinen Nachnamen hat und auch auf unserem Foto nicht zu sehen ist. Michael ist Alkoholiker. Er ist trocken und er besucht die Treffen der Anonymen Alkoholiker.

    74.000 Todesfälle jährlich. Schätzungen für Deutschland belaufen sich auf etwa 74.000 Todesfälle, die durch riskanten Alkoholkonsum oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak verursacht werden. 2020 starben rund 14.200 Menschen (davon 10.600 Männer und 3.600 Frauen) an Krankheiten, die ausschließlich auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Unfälle, Gewalttaten, Tötungsdelikte unter Alkoholeinfluss … die Zahlen sind hoch, die Folgen schrecklich.

    1935 gründete sich in Akron, Ohio, USA die erste Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker. In 180 Ländern gibt es heute etwas 123.000 AA-Gruppen. Die AA-Literatur wurde bereits in mehr als 100 Sprachen übersetzt. Dieses Jahr treffen sich etwa 50.000 Mitglieder der weltweiten AA-Gemeinschaft zum 90. Geburtstag der AA in Vancouver, Kanada. Michael wird einer von ihnen sein.

    Michael hat sein Alkoholkonsum mehrfach aus der Bahn geworfen. „Zu den AA bin ich gekommen, als ich in einer Klinik war. Ich habe immer wieder versucht mein Trinkproblem zu lösen, auch mit Alkohol. Das funktionierte natürlich nicht. Da war eine Kapitulation angesagt. Ich musste zugeben, dass ich machtlos bin gegenüber dem Alkohol. Das war der entscheidende Schritt.“

    2.000 regelmäßige Meetings, also Gruppentreffen, der Anonymen Alkoholiker gibt es in Deutschland, auch online, knapp 20 davon in Mecklenburg-Vorpommern.

    „Bei uns ist jeder und jede willkommen, der den Wunsch hat mit dem Trinken aufzuhören. Niemand braucht sich zu scheuen. Die Türen der AA sind offen, auch wenn jemand klären möchte, wo er im Leben mit dem Trinken steht.“

    Wer wissen möchte, wie es Michael auf seinem Weg ergangen ist und wie die Anonyme Alkoholiker „funktionieren“, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 12. Februar 2025 aufgenommen.

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    33 mins
  • Brigitte Meitsch / Dagmar Heinrich - Familienpaten
    Feb 16 2025

    Man müsste mal...eine Familie besuchen!

    Für Brigitte Meitsch und Dagmar Heinrich sind Familienbesuche eine Leidenschaft. Sie sind Familienpaten im Ehrenamt. „Wir sind Ansprechbar für Familien in schwierigen Situationen“, sagt Brigitte Meitsch, die Koordinatorin der aktuell 14 ehrenamtlichen Familienpaten im Schweriner Bündnis für Familie „Mal geht es um Hilfe bei der Organisation des Familienalltags, mal um die Kinderbetreuung oder um die Hilfe beim (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben.“

    Die Möglichkeiten, als Familie im Alltag Unterstützung zu bekommen, sind vielfältig. Hilfe im Haushalt, Begleitung zu einem Termin beim Arzt, Freizeitgestaltung oder auch mal Hilfe bei den Hausaufgaben für die Kinder verschaffen den Eltern ein bisschen Freiraum für sich selbst. Was genau zu tun ist, das verabreden die Familien und ihre Paten individuell. Das ist von Familie zu Familie verschieden.

    Oft geht es um Hilfe an einem oder zwei Tagen in der Woche für etwa 2 bis 3 Stunden. Das Angebot der Familienpaten ist zeitlich befristet. Meist dauert diese Hilfe zur Selbsthilfe ein Jahr, manchmal auch etwas länger. Aber dann endet die Patenschaft.

    In dieser Podcast-Folge geben Dagmar Heinrich und Brigitte Meitsch Antworten auf viele Fragen.

    Wer das und das eine oder andere mehr über die Familienpatenschaften im Rahmen der Schweriner Bündnisses für Familie wissen möchte, hört sich einfach mal die aktuelle Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking an oder schickt den Link an interessierte Personen weiter.

    Diese Folge haben wir am 28. Januar 2025 aufgenommen.

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    Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V.

    Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“.

    Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=8bSb6faIsNc

    Internet www.familie-in-schwerin.de

    Kontakt: Schweriner Bündnis für Familie c/o Seniorenbüro Schwerin

    Wismarsche Straße 144, 19053 Schwerin

    info@familie-in-schwerin.de

    0385 / 5 57 49 62

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    34 mins
  • Andrew Gordon - Männerschuppen auf Poel
    Feb 2 2025

    Man müsste mal...den Mut haben, neue Sachen auszuprobieren!

    Andrew Gordon, kurz Andy ist der Initiator des Männerschuppens auf Poel. Die Idee kommt aus Australien und heißt dort „Men’s shed“. Die Männer treffen sich, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Oft geht es um handwerkliche Tätigkeiten, Holz- oder Metallarbeiten, auch um Reparaturen oder den Umgang mit neuen Technologien. Vor allem aber geht es um soziales Miteinander, den Austausch und das Gespräch mit anderen Männern.

    Was in den 1990ern in Australien begann, hat sich schnell auch in anderen, vor allem englischsprachigen, Ländern verbreitet. „Eigentlich betreiben wir hier Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung, aber wir nennen das nicht so. Kaum ein Mann würde sich seine Arbeitshose anziehen und sagen, ich gehe mal in meine Präventionsgruppe, wenn er sich zu uns in die Werkstatt auf den Weg macht“, schmunzelt Gordon.

    Für die Aktivitäten in Männerschuppen gibt es grundsätzlich keinerlei Vorgaben. Was dort geschieht, hängt von den Interessen der Männer und den existierenden Räumlichkeiten ab.

    Oftmals arbeiten die Männer für soziale oder gemeinnützige Zwecke. Auch Ausflüge, Kochen, Kunst und Fotografie, Computerkurse und vieles andere können auf der Liste der Aktivitäten stehen. Der Austausch mit anderen ist Andrew Gordon und seinen Kollegen wichtig. So machen sie sich auf den Weg zu andern Männerschuppen in Bremen oder Niedersachsen. Und sie laden auch Gäste ein. Im Sommer war der Verein „Alternativen statt Wegwerfen“, der in Wismar ein „Reparatur-Café organisiert, zu Gast.

    Wer wissen möchte, was im Männerschuppen Insel Poel so läuft, kann sich die Podcast-Folge anhören oder an einem Mittwoch nach Poel fahren. Die Vereinsmitglieder laden beim „Offenen Tor“ zum Schnacken, Reparieren, Spielen und Mitmachen ein.

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    34 mins
  • Uwe Nölke - Fotografie mit KI
    Jan 19 2025

    Man müsste mal...ein Bild kreieren!

    Für den Profi-Fotografen Uwe Nölke ist völlig klar: „Eigentlich geht Fotografie heute nicht mehr ohne KI. In vielen Bearbeitungsschritten werden die gemachten Fotos zu dem Produkt, das man sehen möchte, zu dem, was seine Kunden erwarten und das dem Betrachter präsentiert wird.“ Uwe Nölke nutzt zur Gestaltung seiner Fotos die „generative KI“. „Ich kann ein Foto nehmen und es in eine KI-Anwendung hochladen. Dann kann ich der KI verbal mitteilen, was ich in mein Wunschbild eingebaut haben möchte, um mit dem Bild zum Beispiel eine vollständige Geschichte zu erzählen“.

    KI-Tools, also Werkzeuge, zur Bildbearbeitung stehen im Internet teils kostenlos, teils gegen eine meist geringe Gebühr zur Verfügung. Mit diesen Werkzeugen lassen sich Bilder nach Belieben in Sekundenschnelle erzeugen und verändern. Moderne Smartphones und Kameras erlauben das schon im Vorübergehen „So kann ich bei einem Foto, das ich auf einer Straße mache mit wenigen Klicks oder Wischbewegungen die Verkehrsschilder oder Personen verschwinden lassen, durch Straßenpflaster oder Gebäudeansichten ersetzten und habe ein Bild, das in Wirklichkeit so nie aussah“.

    „Die Bildgenerierung mit Hilfe der KI kann ich auch als tolle Inspirationsquelle für mich oder als Unterstützung in Gesprächen mit Kunden, bei der Entwicklung eines Auftrages nutzen“, sagt Nölke, der viele positive Möglichkeiten in der Anwendung sieht.

    Allerdings, auch Fotos aus Krisen- oder Kriegsgebieten zum Beispiel lassen sich ebenso im Interesse des Erstellers so verändern wie Fotos von niedlichen Katzen. Fake-News mit manipulierten Fotos zu erzeugen oder zu verbreiten ist ein Kinderspiel.

    Wer mehr über die Anwendung von generativer KI in der Fotografie wissen möchte, bekommt in einer guten halben Stunde ein Menge Input von unserem Gast Uwe Nölke. Hört einfach mal rein in die aktuelle Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 30. Oktober 2024 aufgenommen.

    Zu den Webseiten von Uwe Nölke geht es hier:

    https://www.businessfotografie-schwerin.com/

    https://www.fotograf-schwerin.de/

    Und hier noch ein paar der Werkzeuge, die Uwe nutzt:


    Generative Bilderstellung:

    Midjourney (im Podcast erwähnt)

    ChatGPT / DALL-E3 (im Podcast erwähnt)

    Stable Diffusion

    Adobe Firefly (im Podcast erwähnt)

    Leonardo AI

    Digitale Bildbearbeitung, Programme mit teilweise KI-Funktionalitäten:

    DxO PureRAW

    Topaz Photo AI

    Capture One Pro

    Photoshop inklusiv Firefly-Integration

    Luminar NEO

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    34 mins
  • Carmela Daza / Maik Gleitsmann-Frohriep - Territorio Puloui
    Jan 5 2025

    Man müsste mal...einen Film über eine indigene Gemeinschaft in Kolumbien drehen!

    „El Cerrejón“ ist eine der größten Steinkohleabbaugebiete der Welt, 700 km2 groß. Das entspricht der Fläche des Stadtstaates Hamburg oder einem Gebiet von etwa 15 km um die Landeshauptstadt Schwerin herum. Ein tiefes Loch von Gadebusch bis Crivitz, von Bad Kleinen bis Warsow. – 30 Millionen Tonnen Kohle gehen von dort jährlich in alle Welt.

    Die Mine ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Und der Kohleabbau ist eine Bedrohung für die Umwelt, die Gesundheit der Bewohner der Region und die Menschrechte. Menschrechtsorganisationen sprechen von „Blutkohle“.

    Der Film „Territorio Poloui – Im Land des heiligen Wassers“ von Carmela Daza und Maik Gleitsmann-Frohriep aus Schwerin erzählt die Geschichte des Widerstands der Gemeinschaft der Wayuu gegen die verheerenden Folgen des Kohleabbaus und des Klimawandels, die zu einem gravierenden, zu einem lebensbedrohlichen Wassermangel geführt haben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder aus der Region. In berührenden Gesprächen kommen Vertreterinnen und Vertreter der Wayuu zu Wort. Mit einzigartigen Animationen wird das mündlich überlieferte tiefe, spirituellen Wissen der Wayuuim Film lebendig und bietet den Zuschauern auf besondere Weise einen Einblick in die Vorstellungswelt und Traditionen des indigenen Volkes.





    „Unser Ziel ist es, den Film auf Festivals, auf Menschenrechts- Und Umweltkonferenzen zu zeigen. Über Bildungsplattformen für Universitäten und Schulen möchten wir ihn weltweit zur Verfügung zu stellen.“, sagen die beiden Filmemacher.

    Wer aus erster Hand mehr über die Hintergründe und Geschichte des Films erfahren möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ Carmela Daza, Maik Gleitsman-Frohriep und ihren Gastgebern Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 16. November 2024 aufgenommen.

    Wann in MV/Schwerin? Anfang 2025

    Hier der Link zum Trailer mit deutschen Untertiteln:
    https://vimeo.com/912348449/8edd17e842?share=copy

    Das ist der Link zum Instagram-Kanal des Films. Da sind immer alle Screenings angekündigt:
    https://www.instagram.com/pulouiterritory?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==

    Website zum Film (müssten wir aber mal überarbeiten )
    https://b2-medien.de/the-territory-of-puloui/



    Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/

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    Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/

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    43 mins
  • Klaus Grützmann / Susanne Seibig - "Opa Klaus"
    Dec 22 2024

    Man müsste mal … wieder in den Keller gehen und dort ein Spielchen machen!

    „Richtig los ging es, als vor 15 Jahren unsere kleine Elisa auf die Welt kam.“, erzählt Susanne Seibig. „Als erstes hat mein Vater einen Sandkasten mit Abdeckung gebaut, anschließend ein Schaukelpferd, dann einen Lauflernwagen, der aber mehr als Kinderwagen als für den Puppentransport genutzt wurde. Es folgten ein großes Puppenbett, ein Puppenhaus, ein Kaufmannsladen, ein Puppenkleiderschrank, eine Malstaffel und vieles mehr.“

    Die Liste ist lang. Und immer, wenn „Opa Klaus“ in seine Werkstatt im Keller geht, wird die Liste länger. Inzwischen sind zwei Enkelinnen hinzugekommen, die eigene Wünsche haben und neben den Spielgeräten für die Kleinen, entwickelt und baut Klaus Grützmann kleine und große Spiele für Jedermann. Inzwischen sind es über 90 Spiele.

    Minigolf, Hufeisenwerfen, Großmikado, Tetris oder Domino, Brettfussball oder Curlig. Alles Unikate. Ein Blick auf seine Webseite zeigt die Vielfalt. „Opa Klaus“ behält seine Spiele nicht für sich. Er vermietet sie auch. Gerne im Paket für Familienfeiern und andere Events.

    Und was kommt nach der Nummer 100? „Das habe ich hier auf der Festplatte!“, lächelt er verschmitzt. „Wenn man das Souvenirangebot in der Stadt für Kinder betrachtet, sieht es sehr dürftig aus. Vereinzelt tauchten Brettspiele, Broschüren oder eine Petermännchenpuppe auf. Das reicht nach meiner Meinung nicht aus.“ sagt Klaus Grützmann.

    Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Gestaltung von Spielgeräten und Spielen, die einen regionalen Bezug zu Schwerin haben, z.B. Spielzeug, Brettspiele, Quartett- und andere Kartenspiele, Malbücher, Puzzles, Baukästen, Ansichtskarten, Kalender und vieles mehr. Und davon soll nach den Plänen, die er auf seiner Festplatte hat, in Zukunft dann doch das eine oder andere in der Stadt mit dem Siegel „UNESCO-Welterbe“ zu bekommen sein.

    Wer wissen möchte, was „Opa Klaus“ im Kindergarten macht und wer Lust auf ein Spielchen hat, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 15. November 2024 aufgenommen.

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